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Frank Borstel - Augenoptikermeister und Inhaber

Bildschirme, wohin das Auge blickt.

Ob im Arbeitsalltag oder unserem Privatleben: Computer und Displays aller Art sind eine zentraler Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber kaum jemand macht sich wirklich Gedanken darum, dass dies für unsere Augen Schwerstarbeit bedeutet - und leicht zu körperlichen Problemen führen kann.

Dabei ist es meistens nicht unscharfes Sehen, was wir zuerst bemerken: Sondern Kopfschmerzen, Verspannungen von Rückenmuskulatur und / oder Nackenmuskulatur oder Lichtempfindlichkeit, die durch Ermüdungserscheinungen der Augen, hervorgerufen werden. Auch trocken, gerötete oder brennende Augen können die Folge sein. Ursache dafür ist das angestrengte, konzentrierte und lange schauen auf den Computer in einer bestimmten Sehdistanz, dies oft in einer unnatürlichen, verspannten Körperhaltung. Auch die häufigen Blickwechsel in der Nähe (zum Computer, dem Telefon- Display oder Ausdrucken) und mittleren Entfernungen (wie zu Kollegen oder dem Fenster) sind für die Augen oft anstrengend.

Warum Lesebrillen und Gleitsichtbrillen nicht die optimale Lösung sind

Eine Lesebrille ist für optimales Sehen in einer sehr nahen Distanz gefertigt. Um den Inhalt auf dem Bildschirm gut erkennen zu können, werden Sie automatisch näher an Ihren Bildschirm herangehen. Das führt leicht zu einer unvorteilhafte Haltung. Dadurch können Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich entstehen.

Mit einer Gleitsichtbrille können Sie in allen Entfernungen gut sehen. Ihr Sehen in der Nähe wird Im unteren Bereich des Gleitsichtbrillenglases unterstützt. Bei der Arbeit am Bildschirm werden Sie deshalb durch den unteren Bereich des Brillenglases schauen, um alles scharf zu sehen. Das Problem: Dafür müssen Sie Ihren Kopf anheben - und diese Haltung führt auf Dauer zu Nacken- und Schulterschmerzen.

Macht vor dem Bildschirm einen guten Job: Die Bildschirmarbeitsplatz-Brille

Eine Bildschirmarbeitsplatz-Brille ist mit ihren Sehbereichen optimal auf die Blickbewegungen beim Arbeiten angepasst. Sie bieten Ihnen ein sehr großes Sichtfeld für ein optimales Sehen im Nahbereich und auf mittleren Entfernungen – also zwischen einem halben und vier Metern. Dadurch können sie genau im bei der Arbeit im Büro geforderten Sehbereich optimal sehen und arbeiten - und das in in einer natürlichen, entspannten Position ohne Belastung von Nacken und Schulter.

Je nach den Anforderungen bei Ihrer Arbeit können Sie die Gläser Ihrer Arbeitsplatzbrillen individuell schleifen lassen, so dass Ihnen ihre Gläser vor allem einen hohen Nahkomfort bieten (bis maximal 2 Meter) oder für eine optimale Raumsicht sorgen (bis maximal 4 Meter). Wir beraten Sie gerne, welche Arbeitsplatzbrille für Sie und Ihr Arbeitsumfeld optimal geeignet ist.

Gut sehen am Computer – das können sie selbst noch tun

Gute Lichtverhältnisse schaffen
  • Die Beleuchtung sollte nicht blenden und sich auch nicht im Bildschirm spiegeln. Am besten ist es, wenn das Licht von hinten in Blickrichtung kommt.
  • Helle Lampen oder Fensterflächen neben dem Monitor sollten vermieden werden. Das überfordert die Anpassungsfähigkeit des Auges und kann Kopfschmerzen verursachen.
Dicke Luft vermeiden
  • Die Luftfeuchtigkeit sollte immer zwischen 40 und 60 Prozent betragen, diese kann man einem Hydrometer kontrolliert werden.
  • Regelmäßiges Lüften sorgt für frische Luft und steigert das gesunde Befinden. Monitor richtig platzieren
Monitor richtig platzieren
  • Der Monitor sollte frontal zur Sitzposition und quer zum Fenster stehen. Wichtig ist, dass er nicht zu hoch und auch nicht zu tief steht. Um das zu überprüfen, einfach schauen, wo die Oberkante des Bildschirms liegt. Sie sollte in Augenhöhe oder leicht darunter liegen.
  • Für mehr Lesekomfort können Sie einfach die Schriftgröße so verändern, dass alles scharf und deutlich zu erkennen ist
Arbeiten am Bildschirm – Pausen einlegen
  • Nicht nur Ihr Rücken und Ihr gesamter Körper freut sich über kurze Pausen. Auch die Augen benötigen in regelmäßigen Abständen ein wenig Entspannung. Schauen Sie bewusst jede Stunde einmal für 2-3 Minuten nicht auf den Bildschirm.
  • Darüber hinaus hilft regelmäßiges Blinzeln. Das verhindert Brennen, Jucken und Augenrötung, denn beim Blinzeln wird die Oberfläche des Auges mit frischem Tränenfilm befeuchtet. Durch das starren auf den Computer verringert sich die normale Blinkfrequenz von circa 15 mal Blinzeln pro Minute auf 5 mal pro Minute.

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Jan Zimmermann, Angela Herzig, Christoph Sohn, Alex Zimmermann, Jörg Gooßmann, Frank Borstel, Anne Schmidt, Stefan Schur, Andrea Mockschan, Elisa Zimmermann, Claudia Becher, Mirko Sadewasser, Tina Moltzahn, Karsten Klockow, Marén Urgast, Carola Korn, Jana Senfft-Müller